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Pannoniaring |
Ringfahren Saisonabschluss 2008
Am 18. und 19.
Oktober war es nun soweit:
Einige MRBs und andere Verrückte juckte es noch gewaltig, am
Gasgriff zu drehen.
Heli mit GSX-R 1000 und hohem Lenker
Walter mit seiner Aprilia Tuono 1000
Otti mit der Fireblade 1000
Thomas Kawa z-750
Hias mit einer geilen blauen GSX-R 1000
Nico mit einer 600er Honda Hannspree und
Eugs mit der R6 Yamaha
Es
waren aber auch viele Trittbretttröten oder besser gesagt
die Abteilung unter 100 PS (KTMs und so) mit dabei,
die aber in der Erwachsenenabteilung keine Chance hatten. Auch einige
Honda-Fahrer blieben lieber Zuhause, um sich die Demütigung zu ersparen,
verbrauchte GSX-R Luft zu schnuppern und nichts dagegen machen zu können.
1.
Tag:
Dieser
wurde genützt, um wieder in Sachen „Knieschleifen“ einen
Fortschritt zu erzielen und dem Walter und Thomas (erste mal am Ring) das
Feeling auf der Piste zu verdeutlichen.
Da
viele Anfänger und sogar ein Tuttelbär unterwegs
waren, wurde nur an den Fahrkünsten gefeilt – wie Wheely
fahren von Anfang der Zielgeraden bis zum Schluss, wo der stehende Vorderreifen
bei ca. 220 km/h wieder den Asphalt küsste.
In
Sachen Anfänger auf der Ideallinie waren unsere Super-Burschen recht schnell
unterwegs, wobei manche hastige Korrektur am Asphalt-Ende nötig war, um einen
Billigflug zum Lumpensammler zu vermeiden.
Ottis Fireblade ging für eine, in die
Jahre gekommene, Honda recht gut, er überzeugte auch mit gelungenem Hang-Off
wie z. B. erste Kurve nach der Zielgeraden bei ca. 150 km/h am Knie.
Vor
der Zielgeraden, wo man sich sehr am Gasgriff anhalten muss, bekomme ich
Stirnrunzeln: der Ofen geht ab – voll der Hammer! Irgendwie krieg ich
schön langsam Komplexe mit meiner Benelli. Muss meine Einstellung überdenken.
Am
Ende des Tages wurde auch „meine“ GSX-R sehr schnell und es mussten
sich viele hinten einreihen und da zeigte sich wirklich, wer den Bartl wo hin schickt.
Der
„Thunfisch“ fuhr am Ende des Tages sehr gut – herausgefordert
von dem nackten Grünen mit dem Z auf der Stirn. Zur Feier des Tages wurde so
manches grüne Gerät, zeitgemäß (unter 3 Minuten) vernichtet.
2.
Tag:
Die
Stirn immer noch gerunzelt vom Vortag, wie man den Gasgriff noch weiter drehen
kann, zog ich einige sehr gute Runden, angefangen mit einer 2,17er Zeit, dann
2,14 danach konnte mich keiner mehr halten ich brennte eine 2,13.471 hin.
Es
war ein super geiles Wochenende und wir haben einstimmig beschlossen, dieses im
Frühjahr zu wiederholen.
Mögen wir alle den Knödel
auftreiben, um die scharfen Eisen einige Male am Pannoniaring
schreien zu lassen!!!!
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