| 02. bis 06.06.2010 - MRB-Tour nach Südtirol |
Mit dabei: Heli, Hörmi, Master-Tom, Bertl, Klaus, Mike, und Martin
Nachgekommen ist Donnerstag der Gustl
Früher nach Hause fuhr der Lacho
Text: Martin
Fotos: Hörmi & Mike
MRB-Tour 2010 - wir waren dabei!
Größere Kartenansicht
Mittwoch:
Gröbming -> Tauernautobahn -> Lienz -> Italien -> Bad Bergfall (2373m) -> Val di Badia -> Passo di Erbe (2003m) -> Bozen -> Mendelpass (1383m) -> Gampenjoch (1519m) -> Dorf Tirol
In Summe 428km und 62 Bier
Treffpunkt war die Agip-Tankstelle in Gröbming. Von dort ging es dann - Ennstal üblich - im strömenden Regen los. Unsere ursprüngliche Planung, nach Landeck zu fahren, haben wir auf Grund vom Wetterbericht verworfen, und haben in Altenmarkt auf die Tauernautobahn in Richtung Süden abgebogen. Hinter dem Katschbergtunnel war es dann mit dem Regen vorbei, und wir hatten die restliche Tour das beste Wetter.
Bei der Anfahrt zum Mendelpass hatten wir dann unseren Meister getroffen. Er hatte mit seiner giftgrünen ZX10 mit völlig offenem Auspuff, unsere ganze Gruppe außen am Knie überholt ... und dass völlig am Limit. Nudler sind wir ja doch (noch) nicht, aber unsere einstimmige Meinung: der woa nit normal!
Donnerstag:
Dorf Tirol -> Vintschgau -> Schweiz -> Ofenpass (2149m) -> St. Moritz -> Berninapass (2328m) -> Italien -> Tirano -> Passo di Aprico -> Edolo -> Passo di Croce Domini (1892m) -> Lago di ildro -> Lago di Ledro -> Riva del Garda
In Summe 359km und unzählige Bier
Ein Traumhaft schöner Tag beginnt. Alle sind ganz geil aufs Fahren ... zumindest jene, die auch früh genug aufgestanden sind. Diese Freude wurde aber in der ersten Stunde gleich zunichte gemacht: Dauerstauen durch das Vintschgau :(
Erst in der Schweiz wurde es besser, dafür aber Vmax reduzieren auf lächerliche 80km/h. In den Bergen war es auch empfindlich kalt, und wir schauten gleich nach einer kurzen Visite in St. Moritz, dass wir wieder Richtung Italien kommen.
Dort gibt es jetzt ein neues Verkehrszeichen:
 |
Was es zu bedeuten hat, wurde uns erst am Passo di Croce Domini bewusst. Aber auch dieses Missgeschick haben Mensch und Maschine (fast) ohne Kratzer überstanden, und wir konnten uns voll und ganz dem Gardasee widmen.
Freitag: Ruhetag
In Summe keine km und unzählige Bier
Nachdem wir auf zwei Appartements aufgeteilt waren, und ein Teil sich bei den Kletterern Mike, Jürgen und Bernhard einquartiert hatten, starteten wir den Tag getrennt. Die "Untermieter" schauten sich die Altstadt von Arco an, die anderen machten eine Schnellbootfahrt am Gardasee. Erst in der Strandbar trafen sich wieder unsere Interessen. Am Nachmittag belagerten wir den Pool vom Appartement beim gemütlichen Fachsimpeln und Biervernichten. Nach der zweiten Flasche Wodka gab es dann auch schon die ersten Ausfallserscheinungen. Den Tagesabschluss genossen wir in der wunderschönen Altstadt von Riva del Garda ... oder war es doch in Cres?
Samstag:
Riva del Garda -> Rovereto -> Passo di Sommo (1341m) -> Passo di Vezzena (1402m) -> Asiago -> Fonzaso -> Passo Cereda (1369m) -> Agordo -> Passo Duran (1601m) -> Forno di Zoldo -> Passo Cibiana (1530m) -> San Stefano -> Kreuzbergpass (1636m) -> Austria -> Iselsberg
In Summe 363km und 66 Bier
Wir sammelten in den südlichen Dolomiten einen Pass nach dem andern, egal, wie schmal oder schotterig die Straßen auch waren. Alle hatten ihre Freude damit. Lediglich mit dem Pocketbike war's nicht so lustig ... weil die oberen 5 Gänge meist umsonst waren. Am letzten Pass gab's aber dann wieder Versöhnung ... keiner weiß jedoch, was die Radfahrer für Probleme da oben hatten.
In Innichen haben wir den Mike verloren. Nach ewigem Warten und Suchfahren haben wir uns dann doch entschlossen ins Quartier zu fahren, und siehe da: Er war schon vor uns da.
Schon ein altes Chinesisches Strichwort sagt: Wenn man schon Abkürzungen nimmt, sollte man wenigstens das Handy einstecken.
Sonntag:
Iselsberg -> Mölltal -> Millstatt -> Turracher Höhe (1793m) -> Murau -> Sölkpass (1790m) -> Bierhäusl
In Summe 219km und kein Bier mehr
Die schönste uns lustigste Tour nimmt leider irgendwann ein Ende, und nach neuem Bier-Highscore im Iselsbergerhof starteten wir in Richtung Heimat.
|