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| In
diesem Jahr sieht es so aus, als ob die Mitgliederzahl astronomische Dimensionen
anzunehmen scheint. Bei genauerem Durchsehen der Mitgliederliste haben wir bereits eine
Summe von 42 (!) Personen erreicht, von denen jedoch nur 17 ein Motorrad besitzen, und 8
Beifahrer sind. Aber der Trend zu den MRB's nimmt nicht ab, und jedes neue Mitglied ist
von dieser unbekümmerten Freundschaft in der Gruppe begeistert. |
| Ball |
Am
4. Februar trafen sich wieder einige der MRB's beim HTL-Ball in Wr. Neustadt. Da wurde der
Welt wieder einmal gezeigt, daß unser Haufen nicht nur aus wilden Typen in schmutzigen
Lederkombis, sondern auch aus sehr seriösen Menschen besteht. |
| Schi &
Snoboard Weekend |
Das erste
Groß-Event in diesem Jahr fand ausnahmsweise nicht auf der Straße, sondern im Schnee
statt. 28 waghalsige Mitglieder riskierten zwischen 26 und 27 Februar am Hauser Kaibling,
in der schönen Dachstein-Tauern-Region, auf Schi und Snowboard Kopf und Kragen, beim 1.
MR-Brothers Schi & Snowboard - Weekend.
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Den
wohl verdienten Einkehrschwung übten wir am Abend (bis in frühe Morgenstunden) in der
urigen "Schoar'l-Hütte", nahe der Bergstation des Mittelstationsliftes. Ein
Dankeschön an unseren Felsner Schoar'l Markus, der uns die ganze Nacht über vorzüglich
bewirtet, und vor allem ausgehalten hat.
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| Erste
Ausfahrt |
Am
9. April haben es einige von uns geschafft den zentimeterdicken
Winterstaub von den Motorrädern zu entfernen, und haben sich zur ersten
gemeinsamen Ausfahrt zusammengefunden. Um etwaigen Mißgeschicken
vorzubeugen, wählten wir eine Route, die uns bestens bekannt ist:, nämlich
zum Pötschen-Paß bei Bad Aussee.
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| Tour
2000 |
Zu
Fronleichnam war es wieder soweit. Vom 21.06. bis 25.06. fand unsere große
Tour nach Südtirol statt. Diese unterschied sich in ganz gravierenden
Punkten zu allen anderen vorher: beinahe alle Vorhaben gingen in Erfüllung,
und das Ziel war zum ersten mal nicht Lignano, sondern der Gardasee.
1.Tag:
Das erste Unglaubliche geschah bei der Abfahrt. Wir hatten es wirklich
geschafft, um 9:45 vom Würstelbaron wegzufahren (nur 45 Minuten nach
vereinbarter Zeit !!!), was natürlich zur allgemeinen Verwirrung aller
Beteiligten führte.
Unsere
große Euphorie wurde jedoch gleich an der ersten Tankstelle gestoppt. Wir
mußten künftig bei jeder den Tankwart nach der nächsten fragen, da die
Reichweite einer Suzuki nicht unbedingt auf Langstrecken (>100Km)
ausgelegt wurde. Nur die Raucher und Blasenschwachen hatten ihre große
Freude dabei.
Einer
unserer Single's möchte nach einigen Enttäuschungen die Liebe seiner Zukünftigen
ganz genau überprüfen. Er hat sicherheitshalber gleich nach wenigen
Kilometern seinen Sozius-Sitz weggeworfen. Sollte sich also eine
entscheiden bei ihm mitzufahren, so muß dies entweder zwingend
erforderlich, oder mit inniger Liebe verbunden sein.
Auf
Grund der holprigen Straße am Gerlos-Paß hatte einer die glorreiche Idee
gleich mit seiner Honda im Gelände weiter zu fahren weil es eigentlich
nicht viel ärger sein konnte. Sein Vorhaben wurde aber zum Glück von
einem Straßenpflock gestoppt, dadurch konnte, bis auf ein paar Kratzer
auf Armaturen, Top-Case und Lederkombi schlimmeres verhindert werden.
2.Tag:
Nach der ersten Nacht am Campingplatz in Meran konnten einige nicht mehr
weiter fahren. Die Gründe waren leider nicht ermittelbar. Vermutungen
dafür wären entweder daß die ganze Nacht im Freien geschlafen wurde,
oder daß die ersten Sonnenstrahlen bei einigen einen Sonnenstich
verursacht haben. Gemeinen Gerüchten zufolge sollten aber jene zuviel
getrunken haben ...
Die
Firma Triumph ist ebenfalls ihrem Motto treu geblieben: keine Ausfahrt
ohne technische Defekte.
3.Tag:
Nach schweißtreibender Anreise zum Lago d. Ildro, durch hilflos mit Auto
überfüllten norditalienischen Gebirgstäler, wurde ein Wettbewerb mit
dem Namen "Wer tötet die R1" durchgeführt. Ziel war es, wie
schon der Name sagt, die R1 fahruntauglich zu machen. Der erste Teilnehmer
hatte Heimvorteil, da er ja der Besitzer dieser stolzen, blau glänzenden
Yamaha R1 ist. Er setzte sein ganzes Wissen ein, um diesen Contest zu
gewinnen. Kurz nach dem Start warf er sich in die verhängnisvolle
Rechtskurve, übersah das erste Hindernis, eine Kawa ZX7, wollte mit einem
blockierenden Vorderrad ausweichen, rutschte aus und streifte mit dem Helm
das Hinterrad der ZX7. Aus lauter Wut, das Ziel nicht erreicht zu haben,
trat er vermutlich mit den Füßen die R1 am Boden liegend auf die anderer
Straßenseite. Das dabei auch der entgegenkommende Opel Astra zerstört
wurde, war rein zufällig, und nicht beabsichtigt. Bei genaueren hinsehen
legte sich seine Wut, da er entdeckt hatte, das er den Wettbewerb gewonnen
hat. Denn mit einer, in der Mitte gebrochenen R1 kann sicher keine mehr
diesen Contest bestreiten.
4.Tag:
Nach ereignisreichen Tagen haben wir uns entschlossen diesen Tag ein wenig
ruhiger, und vor allem sicherer anzugehen. Wir verbrachten den ganzen Tag,
bei ein oder zwei Bier, beim Pool am Campingplatz Limone/Gardasee.
Der einzige Übermütige war der Kellner, namens Peppe, der wollte
unbedingt in voller Montur baden gehen. Da waren wir ihm
selbstverständlich behilflich.
5.Tag:
Heimreisetag. Nach 450 Km, und ohne besonderen Vorkommnissen waren alle
froh, gesund beim Würstelbaron um 18:55 anzukommen.
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| Moto-Cross
Party |
Am
15.07. hatte unser Heli Geburtstag. Dazu veranstaltete er eine
Moto-Cross-Party, zu der er natürlich auch die MRB's einlud. Fünf
waghalsige Burschen hatten sich überreden lassen, ein paar Runden auf der
Bahn zu drehen, auf der es teilweise sogar für Steinböcke zu steil ist.
Also die ersten drei schwangen sich auf die "Gelände-Böcke",
gaben Gas und verschwanden hinter dem ersten Hügel. Das war's dann auch
schon für die nächsten fünf Minuten. Alle drei waren wie verschollen.
Jetzt wissen wir auch, warum bei den modernen Bikes ein E-Starter
eingebaut ist. Total erschöpft und schweißgebadet vollendeten sie die
erste, abgekürzte "Kinder-Runde" (ohne berüchtigten
Steilhang). Alles weitere verlief ziemlich glimpflich, bis zwei auf die
Idee kamen, die große Runde zu fahren. Diese beiden schafften diese auch
noch mit mehr oder weniger Mühe, aber das große Desaster begann erst
nach Fahrerwechsel. Die beiden nächsten glaubten, der Steilhang ist so
einfach wie er aussieht, aber es endete in einer Katastrophe, unten im
Steilhang in totaler Frustration, und oben auf der Zuschauerbank im
extremsten Gelächter. Keiner konnte sich vorher vorstellen, daß einem
der "Bock" in solchen unmöglichen Richtungen und Winkeln
abwerfen kann. Immer, und immer wieder, mit ähnliche Szenen. Manchmal auf
der Bahn, manchmal neben der Bahn, manchmal im angrenzenden Wald, es hat
teilweise sogar so ausgesehen, als würden sie "Schwammerl
suchen". Man muß zugeben, daß war Filmreif, Mr. Bean hätte es
nicht besser gemacht. Als sie es dann doch schafften, wollte der eine
diesen Steilhang kein zweites mal mehr bezwingen, der andere aber dachte
sich: "Was ich einmal kann, kann ich öfters!" Sein Vorhaben
wurde nach einer halben Stunde vom Besitzer des Motorrades abgebrochen, da
dieser nach Hause fahren wollte. Er stieg in den Steilhang, schwang sich
aufs Bike, und fuhr spielend den Steilhang empor.
Bei
der anschließenden Geburtstagsfeier in Heli's Disco-Wohnwagen (!!!)
konnten dann alle bei Bier und Wein, allen neu gewonnenen Bekanntschaften
ihre Erlebnisse auf der Bahn erzählen.
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| Pannonia Ring |
Nachdem wir als Straßen-Bock-Fahrer mehr oder weniger erfolgreich das Gelände-Bike probierten, setzten wir eine Woche später, vom 21. bis 23. Juli, wieder voll auf das Motto "back to the roots". Wir begaben uns in die Höhle des Löwen und fuhren zum Pannonia-Ring. So wie es sich für "Profis" gehört, schlugen wir unsere Zelte natürlich mitten im Fahrerlager, zwischen den zukünftigen Weltmeistern, auf. Positiv für die Gegner wirkte sich der Geburtstag von unserem Rudiiiii aus, den er an unserem Anreisetag hatte. Dieser mußte natürlich MR-Brothers-mäßig gefeiert werden, und da kommt es halt hin und wieder vor, daß so mancher ein Glas zuviel trinkt. Ausgerechnet unsere beiden Rennteilnehmer haben zu tief ins Glas geschaut, was sich am nächsten Tag im Rennen merkbar auswirkte, sie wurden gerade nicht Erster, auch nicht Zweiter, ich glaube, sie waren nicht einmal am Stockerl ...
Aber trotzdem Hut ab vor den beiden, bei ihrem ersten Rennen sind sie immerhin ins Ziel gekommen ... irgendwann bei Einbruch der Dunkelheit.
Dem Veranstalter Champion-Racing wollten wir einen Link-Tausch vorschlagen. Dieser wurde aber dankend abgelehnt, nicht etwa wegen schlechter Leistungen, nein, sondern unter dem Vorwand, unsere Homepage sei pervers und nicht Jugendfrei. Das kann doch gar nicht sein, oder?
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| Almparty 2000 |
Master-Tom's Geburtstag, vom 28. bis 30. Juli, wurde heuer das erste mal nicht mehr auf der Krug-Hütte gefeiert, sondern auf der Reinbacher-Hütte am Galsterberg in der schönen Dachstein-Tauern-Region. Der Grund dafür war, daß der Besitzer der Krug-Hütte immer zum Randalieren begann, wenn er am Sonntag Morgen unsere Hinterlassenschaft sah ... was aber auch bei der Familie Reinbacher bald geschehen wäre.
Die Beschreibung des Verlaufs der Party kann man jährlich nur wiederholen, 140 Liter Bier, Flaschenweise Wein und Schnaps, Spanferkel und unser Master-Tom muß am Samstag um 17 Uhr ins Bett, warum wohl?
Best thanks natürlich an unseren Jonny, der mit seiner Musikanlage das halbe Ennstal mit Tanzmusik versorgte.
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| Panther-Tour |
Von 26. Bis 27. August folgten sieben glorreiche Halunken aus unseren Reihen dem Aufruf des steirischen Landesrates Dr. Kurt Flecker, eine Motorradtour durch den Bezirk Liezen durchzuführen. Alles hat so harmlos begonnen. Die Abfahrt in Stainach, die leitende Fahrt bis nach Landl und auch noch der gemütliche Abschluß bei Grillwurst und Bier. Doch als das Konzert der Rockband "Blaulicht" dem Ende zuging, dachten sich einige MRB's, dies kann doch nicht alles sein, und stürmten die Bühne. Erschütternde Szenen spielten sich in Folge ab. Einer dachte, ein Springbrunnen würde gut ankommen und schüttete sein Bier in die Lautsprecher, ein anderer wollte kopfüber das Schlagzeug erobern, ein weiterer entriß dem Sänger sein Mikro und der Rest unserer Gruppe sang im Chor mit. Die Zuschauer waren begeistert und die Menge jubelte, als sich auch noch special guest "Kurt" zu uns gesellte und wir gemeinsam "We'll rock you" sangen, obwohl die Band ganz was anderes spielte. Nachdem die Band diesem Spektakel ein abruptes Ende bereitete, indem sie einfach zu spielen aufhörten, alles Bier vernichtet wurde, und die Luft immer heller wurde, begaben sich auch die letzten der MRB's zur Ruhe. Dies geschah am anliegenden Campingplatz bei Temperaturen um sieben Grad und das ohne Zelt - Teufel, war daß kalt!!!
Zum Schluß stellt sich aber noch eine Frage, hätten uns die "roten Panther" auch mitgenommen, wenn sie gewußt hätten, daß wir einen "blauen" Gemeinderat unter uns haben???
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| Siedeln von Tom und Evi |
Vom 15. bis 17. September bewiesen die MRB's den Zusammenhalt in unserer Gruppe, und halfen beinahe geschlossen unserem Master-Tom und seiner Evi, beim siedeln von Wien nach Wr. Neustadt. Alle sammelten ihre ganzen Kräfte, und halfen die schweren Kisten, Tische, Stühle und Kästen vom vierten Stock in die Lieferwägen, und in Wr. Neustadt wieder in den zweiten Stock zu tragen. Alle??? Nein, nicht alle, da gab es noch die beiden Elektriker, mit ihrem Lehrling aus Öblarn. Die konnten natürlich ihre feinfühligen Technikerhände nicht für Tragarbeiten verschwenden. Als sie jedoch im Badezimmer das Licht installierten, entdeckten sie vier Steigen Bier in der Badewanne, die natürlich nicht mehr unbeaufsichtigt bleiben konnten. Die drei hätten aber nicht soviel am Balkon sitzen dürfen, da in der Badewanne aus unerklärlichen Gründen immer weniger Bier wurde, und mußten deshalb am Abend eine Moralpredigt von der Hausherrin über sich ergehen lassen. Oder bekamen sie diese, weil die drei Steckdosen und die fünf Beleuchtungen bis zum Abend nicht fertig waren?
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| Halloween-Party 2000 |
Unsere Halloween-Party fand heuer das erstemal nicht vor, sondern nach der eigentlichen Halloween-Nacht statt, nämlich vom 3. bis 5. November auf der Reinbacherhütte in Pruggern. Wie es sich für Halloween gehört, galt auch eine Maskenpflicht. Einer hat sich dazu ganz originell als Motorsägen-Mörder verkleidet, und sich auch dementsprechend aufgeführt. Bei der Ankunft einiger Freunde hat dieser aber doch ein wenig übertrieben, und einen derart erschreckt, daß, wie wir alle vermuten, der braune Stift in der Unterhose geschrieben hat wie ein Seismograph. War aber nicht allzu schlimm, denn nach ungefähr fünf Liter Glühwein, und einer, durch Alpträume geplagten Nacht, kam die Farbe in seinem Gesicht schön langsam wieder zurück, in seiner Artikulation konnte man auch seine Muttersprache (Deutsch) wieder erkennen, und seine Atmung beruhigte sich auch wieder. Eine Unterhosenkontrolle wurde aus Intimitätsgründen nicht durchgeführt.
Beim Alkoholkonsum und lauter Musik blieb zwar alles beim Alten, jedoch gab es heuer wieder zwei Neuerungen. Erstens fiel der allseits beliebte Nudistenlauf temperaturbedingt aus, und zweitens, unser Master-Tom mußte zur großen Verwunderung aller Beteiligten zum ersten mal nicht alkoholbedingt um 17 Uhr ins Bett. Er wird doch nicht endlich brav werden?
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