1997 / 1998 / 1999 / 2000 / 2001 / 2002 / 2003
MRB History
written by Martin
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| 3. Snow & Fun Weekend | Am 9.
März traf sich halb Österreich wieder zum legendären
MRB-Snow & Fun Weekend am Hauer Kaibling. Nur mit dem vereinbarten
Treffpunkt, um 10 beim Baron, hat's diesmal nicht so gut funktioniert.
Ein paar MRB's mussten ja unbedingt ihre eigene Suppe kochen, und sind,
ohne den anderen was davon zu sagen, direkt auf die Piste gefahren.
Da der Rest ja gewissenhafte Freunde sind, haben diese bis um zwei Uhr
Nachmittags beim Baron gewartet. Doch plötzlich kam Hektik in die
Gruppe - allen wurde klar, wenn sie nicht bald zur Gondel fahren würden,
wird der Liftbetrieb vorher eingestellt, uns außerdem würde
sich kein Bier mehr im Gondelstüberl ausgehen. Wir haben es aber
dann doch noch geschafft, kurz vor Liftstillstand, die Schoarl-Hütte
zu erreichen. |
| Minibike-Race: | Am 31.
März wurde am Firmengelände der Terranova in Espang von einer
kleinen Gruppe der MRB's ein internes Minibike-Rennen veranstaltet.
Nach den abgespulten Trainingsläufen musste jedoch im Warm-Up festgestellt
werden, dass es zwar ein Mitglied gibt, der wahnsinnig gut mit unmotorisierten
Zweirädern umgehen kann (Anm.: siehe Scooter-Race bei der Almparty
´01), dass man ihm jedoch in Zukunft ein motorisiertes Zweirad
in die Hand gibt, sollte im Vorhinein sehr gut überlegt werden.
Ansonsten endet so ein Vorhaben wieder mit einem Bänderriss im
Spital. |
| Geburtstagsfeier Wr. Neustadt: | Am 20.
April fand in Wr. Neustadt wieder die alljährliche Geburtstagsfeier
von Silke, Seedi, Robert und Chris, in der "Schutzhütte"
statt. Warum dieses Lokal jedoch "Schutzhütte" heißt,
und mitten in der Stadt ist, sollten wir mal außer Acht lassen
(
obwohl ich immer dachte, solche Hütten stehen meist irgendwo
hoch oben im Gebirge???). Interessanter ist viel mehr, was einem, am
Anemonen-See lebenden, Exil-Steirer passiert ist. Da dachte er sich
schon kurz nach Beginn der Feier, es wäre nun an der Zeit, nach
Hause zu gehen, um etwaigen Ausschreitungen aus dem Wege zu gehen. Doch
das Schicksal holte ihn am nächsten Morgen trotzdem ein. Ganz unerwartet
stürmten zwei Herumtreiber seine Wohnung, und begannen unverschämt
seinen Kühlschrank zu leeren. Nicht, dass die beiden nur sein Frühstück
vernichtet haben - nein - sie ergriffen auch den Besitz all seiner Biervorräte
und vernichteten diese im Laufe des Vormittages, was ihn viel mehr traf.
Einer der beiden besaß dann auch noch die Frechheit, und besetzte
seine Couch und verwendete diese am Nachmittag als Ausnüchterungszelle. |
| MRB-Italientour ´02 | Mit der
Zeit wird es immer schwieriger, eine Gruppe zusammenzustellen, mit der
es möglich ist, den Mythos der Italientour aufrecht zu halten.
Da gibt es Members, die haben ihr Bike verkauft, dann gibt es welche,
die haben sich eins kaufen lassen und haben das Kleingedruckte ihres
Nutzungsvertrags nicht durchgelesen. Alles schwere Schicksalsschläge,
aber Schlussendlich haben wir es doch geschafft, vom 29. Mai bis 2.
Juni, acht Biker nach Südtirol zu treiben. Mittwoch: Die Anreise Die zeremonielle Abfahrt, fand wieder einmal (man bemerke, dieses Jahr sehr, sehr pünktlich!) beim Baron in Lengdorf statt. Abgesehen vom eisigen Wetter (Anm.: knapp über 0°C) verlief die ganze Anreise nach Meran ohne nennenswerte Zwischenfälle, und es hatte den Anschein, es könnte diesmal einen ganz normale Biker-Tour werden. Aber wie heißt es so schön im allseits bekannten Sprichwort: "Man soll die Tour nicht vor dem Sonntag loben!" oder so ähnlich. Donnerstag: Der Unglückstag Die ersten Kilometer verliefen ja auch noch ganz nach Erwartung, aber nach den ersten paar Kehren zeichnete sich die folgenden Geschehnisse bereits ab. Ich mein', es ist schon verständlich, dass man ab einen gewissen Alter, immer mehr riskiert, um den nötigen Kick zu erleben, aber sich von Kurve zu Kurve immer mehr an den Gegenverkehr heranzutasten, kann irgendwann nicht mehr gut gehen. Und dann ist es halt passiert Kurve zu eng Pajero mitten auf der Straße kawumm Autoreifen kaputt bei der Honda fehlen 30 cm vom Rahmen zum Glück, niemanden was passiert. Aber es hat jedoch auch gewisse Vorteile gehabt, wir hätten sonst nie die freundlichsten Kibera aus ganz Italien kennen gelernt, der auch unserem Bike-Opa gleich einen guten Tipp mit auf den weiteren (Leidens-)Weg gab: wennst was qualitativ hochwertiges haben willst, dann musst' dir eine Kawa kaufen - außerdem hat diese eine Seitenständer serienmäßig In den folgenden Stunden haben wir jedoch jeglichen übersinnlichen Kräften getrotzt, und haben dieses Jahr endlich den Süden des Gardasees erreicht. Kaum angekommen, hat das Übernatürliche wieder zugeschlagen, und hat den Campingplatzwärter dazu bewogen, uns ein Fleckchen hinter dem Scheißhaus zu verpassen. Dass so eine Stinkerei fast keiner aushält, braucht man ja nicht extra zu erwähnen (Anm.: ausgenommen jene, die zu Hause auch in der Nähe eines Misthaufens wohnen), und wir wurden, nach kurzer Diskussion mit dem Wärter, bereits nach 5(!!!) Minuten vom Platz verwiesen (Anm.: wir müssten mal mit Guinness reden, vielleicht ist ja noch ein Plätzchen frei in seinem Buch). Das nun geschehene können eigentlich nur Mulder und Scully verstehen. Unser ältester Mitstreiter musste an diesem Tag wirklich von Außerirdischen befallen worden sein, die eine Reise zum Gardasee verhindern wollten. Er crashte bereits zum zweiten male an diesem Tag, und warf einen unserer R1-Rider, ohne Vorwarnung, von seinem Bock. Als wie wenn das nicht schon genug wäre, hatte ein unsichtbarer Alien dann auch noch den Bremshebel der R1 abgebrochen. Aber auch dieses Problem hatten wir binnen kürzester Zeit gelöst, und haben alle gesund einen annehmbaren Campingplatz erreicht. Freitag: Der Versöhnungs-Tag Am Vormittag hing ein wenig dicke Luft über unserem Zeltplatz. Es hatte den Anschein, als wären bei zwei, die Unglücksereignisse, sowie die rauen Mengen Bier vom Vortag, in den grauen Zellen des Obergeschoßes, noch ein wenig hängen geblieben. Solch obszöne Ausdrücke, die sie sich gegenseitig an die Köpfe warfen, findet man nicht mal im Duden für Schimpfwörter. Als sie dann zur gleichen Zeit ihre beiden Bikes waschen wollten, hatte der Rest der Gruppe schlimmstes befürchtet. Heimliche Beobachter jedoch berichteten, dass sie sich kurz die schmutzigen Fetzten gegenseitig im Gesicht ausgedrückt haben und wie von Zauberhand haben sie sich wieder vertragen, und die IFFVDTH-Visionen (Ich-fahr-früher-von-der-Tour-Heim), die heuer schon wieder während der Tour aufgetaucht sind, waren gleich schnell wieder verschwunden, wie sie erschienen sind. So stand also einem erholsamen Pool-Aufenthalt nichts mehr im Wege. Samstag: Der Pizza-Tag Nach all diesen Ereignissen, haben wir uns an diesem Tag entschlossen, diese verhexte Gegend, rund um den Gardasee wieder zu verlasse, und führen zurück ins Gebirge. Wir hatten schon gedacht, dass wir uns aus den Klauen des Übernatürlichen befreit hatten, doch wir konnten es nicht abhängen. Nach einigen Einkehrversuchen mussten wir feststellen, dass der Pizza-Teufel über Italien hergefallen sein muss, und alle Pizzas im gesamten Land aufgegessen hat. Wie sich jeder vorstellen kann, hat sich das natürlich wieder auf das Gemüt einiger niedergeschlagen, und IFFVDTH ist bei einem wieder aufgetaucht. Diesmal jedoch verstärkt, und begleitet mit dem gefährlichen NMWI-Fieber (Nie-mehr-wieder-Italien). Zum Glück wussten wir aber ein altbewährtes Hausmittel gegen diese Krankheits-Erscheinungen. Wir füllten ihn bis obenhin mir Bier, und die Visionen waren wie weggeblasen. Sonntag: Die Heimreise Wieder im Heimatland, wollten wir dann im ersten Lokal unseren Hunger stillen, und mussten feststellen, dass böse Kobolde keine Grenzen kennen. Ganz zum Leide unserer Hungrigsten, haben sie uns die Speisekarte versteckt, und die Kellnerin muss in Italien gelernt haben, erstens hat sie die hälfte vergessen, und rechnen konnte sie auch nicht. Aber auch dieser Schikane hielten wir stand, und erreichten unversehrt am Abend die Heimat. |
| Heli's Geburtstag: | Am 13.
Juli hatte unser Helmut R. wieder mal Geburtstag. Dazu hatte er eine
ausgewählte Gruppe seiner besten Freunde, zu einer Schlauchbootsfahrt
auf der Enns eingeladen. Der ganze Ablauf wäre eigentlich bis ins
letzte Detail durchdacht gewesen, hätte der Heli bei der Planung
nicht den MR-Brothers-Unpünktlichkeits-Faktor übersehen. Diesmal
hat die Lengdorfer-Schiene der MRB's wieder mal gezeigt, dass Pünktlichkeit
nichts Selbstverständliches ist. Man gab ihnen sogar die Möglichkeit,
zwei Treffpunkt auszusuchen, entweder um 12 in Öblarn, oder um
halb eins in Schladming. Sie hatten jedoch beide Zeiten nur "kapp"
verpasst - um 14 Uhr sind sie bei uns in Schladming eingetroffen. Als
ob das nicht schon schlimm genug wäre, hat einer auch noch das
Wichtigste vom Boot vergessen - die Ventile
aber bei diesem Stress,
mit den eng gesetzten Terminen, kann so was schon mal passieren. Dass
ihnen die Motivation zum Bootfahren gefehlt hat, haben eh alle bemerkt,
aber dass sie sich dann auf halber Strecke, am Aicher Badesee abholen
lassen, hatte schon sehr starken mädchenhaften Charakter. Bei der
nächsten MRB-Sitzung muss daher abgestimmt werden, ob der Taxi-Fahrer,
welcher dieses Vorhaben tatkräftig unterstützte, zur Strafe
nicht auch gleich mit einer halbleeren Flasche Bier, bei 35 Grad, zwei
Stunden mit den anderen Aufgebern an einen Baum gekettet werden sollte. |
| IDM-Lauf Salzburgring | Am 14.
Juli war eigentlich eine groß angelegte Ausfahrt zur IDM am Salzburgring
geplant, die dann im etwas kleineren Rahmen durchgeführt werden
musste. Ein kleiner Tipp an all jene, die trotz bereits gekaufter Eintrittskarte,
nicht mitgefahren sind: wenn ein Mädel zu dir sagt, du seiest sooo
süß, dann heißt das NICHT, dass du aus Zucker bist!
Sie meint das nur symbolisch - ehrlich - ein bisschen Regen kann dir
nichts ausmachen. Na ja, wenigstens wurden diejenigen, die sich entschlossen haben, das Rennen zu sehen, mit einer super Veranstaltung, und am späten Nachmittag sogar mit Sonnenschein belohnt. |
| Slowenien-Italien-Bike-Tour: |
Um auch unseren Mädels die Möglichkeit zu bieten an einer MRB-Tour teilzunehmen, wurde eine Tour im Sommer eingeführt, und vom 14. bis 16. August auch durchgeführt. Nur dass lediglich ein MR-Girl mitfährt war ursprünglich nicht beabsichtigt. Dafür hatte es den Anschein ein neues Mitglied wär in unsere Gruppe aufzunehmen. Doch dieser hatte ein „großes“ Handikap, welches ihm wenige Wochen nach der Tour, zwei Bikes an zwei aneinanderfolgenden Tagen gekostet hat. Aber an Hand seiner Turnübungen bei der Tour, haben sich diese Folgen ja schon irgendwie abgezeichnet. Ein weiter hatte täglich Probleme mit einer Mutter an seinem Motorrad – was ja eigentlich ja auch nur einen Schluss zulässt: kauf nie ein altes Bike von einem anderen MRB, schon gar nicht, wenn es sich um eine blaue oder rote Kawa handelt. Die restliche Zeit – in der keiner geturnt, und keiner geschraubt hatte, d.h. wo wir fahren hätten können – mussten wir mit der Suche nach einem Zimmer für die Nacht verbringen. Dadurch hatten wir es das erste Mal geschafft, dass wir bei einer Tour mehr Kilometer in der Nacht als am Tag gefahren sind.
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| Grimmingtour: | Am 14. September haben sich
tatsächlich ein paar MRB’s zusammengefunden um auf ihren Hausberg, den
Grimming zu gehen. Der Aufstieg wurde noch mitten in der Nacht in
Angriff genommen – und wie soll es auch anders sein, etwas zu leicht
genommen. Als wir dreieinhalb Stunden später am Gipfel angekommen sind,
waren die meisten eigentlich schon körperlich am Ende, dabei wusste
keiner, dass der Abstieg übers Muldereck noch viel anstrengender ist.
Aber vier Stunden später, und einem kaputten Knie (was vier Wochen
Krankenstand bewirkte), wurden wir auf der Grimminghütte mit einer
Flasche Schladminger Bier „belohnt“. Das konnten wir uns natürlich nicht
gefallen lassen, und mussten daher den Tag bei einer „Wirhabendengrimmingbezwungenparty“,
direkt am Fuße des Grimmings, ausklingen lassen.
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| Halloween 2002: | Die inzwischen ebenfalls zur „lebenden Legende“ gewordene Halloween-Party fand dieses Jahr vom 1. bis zum 3. November auf der Andrebauern-Hütte in Lengdorf statt. Über den Ablauf kann ich nicht viel schreiben, da ich lediglich drei Stunden auf der Party war, aber die Bilder sprechen klare „Worte“ – und auf Grund der Tatsache, dass wir diese Hütte nicht wieder bekommen, ist diesen „Worten“ auch nichts mehr hinzuzufügen. |
| Martin’s 30-er: |
Am 28. Dezember musste ich leider meinen 30. Geburtstag feiern. Da zu dieser Jahreszeit zu einer Grillparty keiner kommen wollte, war ich gezwungen meine Freunde mit dem Autobus zu den Ripperln zu bringen. Nachdem die meisten noch immer nicht genug hatten, musste der Bus dann noch zur Disco, und kurz vor Morgengrauen sogar noch ins …
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| 1. MRB-Kart-Racing: | Nach durchzechter Nacht (Martin’s
30-er) mussten die MRB’s am 29. Dezember nach Kottingbrunn verfrachtet
werden, denn dort fand das erste, von den MRB’s veranstaltete,
Kartrennen statt. Die Veranstaltung war toll organisiert, nur fehlte es
ein wenig an der Motivation einiger Rennfahrer, da sie nicht wussten, ob
sie vorm Kotzen noch Zeit haben, den Helm abzunehmen.
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Die nächsten Termine für das Jahres 2002 entnehmt unserem Newsticker
(Stand 10/ 2003)